Fliang von Claudia Koreck – Fliegen

FLIANG

I bin auf’m Weg
Noch irgendwo
Gleich wo I hikim
Es is schee do
I hear as Rauschen von am Boch
Und des Plätschern von Fisch
I spring auf, I setz mi nieder
Häng meine Fiass in de Frisch
Und I laf über luftige Wiesen in an dunklen Woid
De Ruah genießen is wos mi am Leben hoid
Über luftige Wiesn barfuaß im Gros
De Ruah genießen

Und I fliag auf und davo
Weil mi gor nix hoidn ko
Und de Hitz auf meim Ruckn und da Wind wahd und I spia
Und I fliag auf und davo
Weil mi gor nix hoidn ko
Und de Hitz auf meim Ruckn und da Wind wahd und I spia
I kon fliang

Eben bin ich von meinem kurzen  Wochenend-Mittagsschlaf aufgewacht und hab dieses wunderbare Lied von Claudia Koreck gehört.  Ein schönes Lied zum Träumen und Weiterträumen.  Das Bild ist ein Autogram  von einem Konzert von ihr.   Wenn mich jemand fragt wer meine Lieblingssängerin in Deutsch ist dann ist das  Claudia Koreck.   Sehr schöne Texte mit toller Musik, die es auch teilweise in Englisch gibt.  Ich habe noch ein paar CDs von ihr, aber inzwischen hör ich sie auch oft über Spotify – am besten auch mal reinhören und so wie ich  EINFACH FREUEN .. 

Kalt gebrühter Kaffee – Cold Brewed Coffee

 

Es sind ungefähr 30 Grad Hitze draußen und es soll diese Woche noch viel wärmer werden.   Was gibt es schöneres, als an den Kühlschrank zu gehen, seinen selbst kalt aufgegossenen Kaffee herauszunehmen,  einzuschenken und zu genießen ..

Ich kann mich einfach freuen ,  wenn etwas  viel einfacher geht als man es bisher gemacht hat.  Gut,  wenn es sogar noch  besseres wird und nichts oder wenig kostet –  so wie   bei diesem kalten gebrühten „Kalten Kaffee“ .

Alles  hat damit angefangen, dass ich vor einer Weile im TV von ein wenig  seltsamen Leuten gehört habe,  die ihr Kaffeepulver mit kaltem Wasser aufgießen und dabei das kalte Wasser  ganz langsam durch den Kaffeefilter tröpfeln lassen, von  24 Stunden und mehr war die Rede.   Das sollte einen  besonders   verträglichen und wunderbar aromatischen Kaffee geben.   Die gezeigte Apparatur dafür hätte  auch gut  in eine Drogenküche  gepasst.

Vor kurzem, auf einer Geschäftsreise,  sah ich an der Autobahnraststätte unter den üblichen Espresso und Cappuccino zum ersten Mal die Sorte „Cold Brewed Coffee“ im Angebot.    Das musste ich gleich probieren !  Es war sehr warm an dem Tag.   Die Verkäuferinnen mussten sich kurz beraten,  das hatten wohl noch nicht so viele Leute  bestellt.  Schließlich gingen sie an den Kühlschrank und holten eine Karaffe mit kaltem Kaffee heraus.  Sie füllten ein 0,3l Glas zur Hälfte mit dem Konzentrat und den Rest mit Eiswürfeln und Eiswasser auf  ..

Ein tolles Geschmackserlebnis –  es schmeckte wie  Mokka-Eis – ich hatte schon lange nichts mehr so erfrischendes und leckeres getrunken –  Der Hammer !

Nach einigem  Googeln und  Experimentieren bin ich auf folgendes einfaches Rezept gekommen und hier präsentiere ich das ..

EINFACH-FREUEN Rezept für  Cold-Brewed-Coffee 

  •   Man nehme eine Kanne mit  mindestens 0,75 Liter Fassungsvermögen
  •   Man gebe 7 gehäufte Esslöffel Kaffeepulver in die Kanne
  •   Man fülle das ganze mit kaltem Wasser auf
  •   Ein paar Mal kräftig rühren
  •   12 Stunden stehen lassen, bei normaler Raumtemperatur,  in der Küche ..
  •   z.B.  abends um 7 ansetzen, morgens um 7 fertig oder umgekehrt
  •   Nach 12 Stunden noch einmal kräftig rühren
  •   Man nehme eine  Kaffeekanne mit Kaffeefilter
  •   Und filtere die gerührte Kaffeemischung einfach durch
  •   Am Anfang geht es schnell,  zumindest bis der Filter zu ist, dann  einfach stehen lassen bis alles durch ist
  •   Das Ganze kommt in eine  0,75 Liter Flasche,  den fehlenden Rest an Flüssigkeit mit kaltem Wasser auffüllen
  •   In den Kühlschrank stellen,  neben die Milch 😉
  •   Abends,wie heute, erhitzt heimkommen
  •   An den Kühlschrank gehen
  •   Das 0,3 Liter Trinkglas halb mit dem kalten Kaffee füllen
  •   Den Rest mit eiskaltem Leitungswasser oder Eiswürfel füllen
  •   Dann einfach genießen und  Einfach-Freuen 🙂

Nach ein paar Mal  geht das sehr einfach.  Man braucht keine besondere Ausrüstung – das gefällt mir besonders .

Hab schon verschiedene Kaffeesorten ausprobiert, es ist überraschend was es  für Unterschiede gibt,  nicht immer ist der teurere Kaffee besser –  alleine das Ausprobieren  macht schon Spaß.

Es schmeckt  mir wie es ist,  ohne Zucker oder weitere Zutaten,  praktisch Null Kalorien. Das Kaffee-Konzentrat kann ruhig eine Woche im Kühlschrank stehen, bei mir hält das allerdings  nicht solange 😉  ..

Am besten gleich mal selbst probieren !

 

WOOP – Gute Vorsätze einhalten und Wünsche erfüllen

Buch Gabriele Oettingen - Die Psychologie des Gelingens
Gabriele Oettingen – Die Psychologie des Gelingens

Gabriele Oettingen ist Psychologieprofessorin und hat sich zusammen mit ihren Kollegen über 10 Jahre wissenschaftlich damit beschäftigt, warum Positives Denken alleine eher schadet,  wenn man sich Träume erfüllen will oder wenn man seine guten Vorsätze einhalten will.

Wer kennt nicht die guten Vorsätze und Träume die ganz viele Menschen haben –  spontan meine ich sind das häufig z.B:

  • Wieder gesund werden oder das Leben erträglicher  werden lassen
  • Freunde finden und behalten
  • Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen
  • Gesünder Leben
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Gewicht reduzieren – Abnehmen
  • Sport treiben
  • Sparen
  • Sich weiterbilden –  etwas lernen
  • Seinen Traumpartner finden oder behalten
  • Seinen Traumberuf ausüben
  • Sich schlechte Gewohnheiten abgewöhnen
  • Sich von Ängsten befreien
  • Sich selbständig machen

Die Welle an Wünsche-Büchern ist lange vorbei –  die haben wohl in den allermeisten Fällen nicht funktioniert.   Gabriele Oettingen hat mit Kollegen dieses Thema wissenschaftlich untersucht und auf Basis der zahlreichen Versuchsreihen wurde eine neue Methode entwickelt,  die prägnant  mit WOOP  abgekürzt wird.

WOOP steht für :

  1.  Wish –   Wunsch
  2.  Outcome – Ergebnis
  3.  Obstacle – Hindernis
  4.  Plan

Praktisch sieht das so aus  ( Quelle Buch „Gabriele Oettingen – Die Psychologie des Gelingens“  Seite 174ff ) :

  1.  Wunsch – Entspannen Sie sich,  atmen Sie tief durch und denken Sie an einen Wunsch aus ihrem Privat- oder Berufsleben, an etwas , das Ihnen am Herzen liegt, aber eine gewisse Herausforderung für Sie darstellt. Es soll ein Wunsch sein, von dem Sie glauben, das Sie ihn sich innerhalb eines gewissen Zeitrahmens erfüllen können …
  2. Ergebnis – Wie sieht das bestmögliche Ergebnis aus, das Sie sich von der Erfüllung ihres Wunsches  oder von der Lösung  Ihres Problems erhoffen?  .. halten Sie es sich innerlich vor Augen .. stellen Sie sich das Ergebnis so lebendig wie möglich vor. Lassen Sie ihren Phantasien freien Lauf..
  3. Hindernis –  .. das Hindernis, das der Wunscherfüllung im Wege steht.  Manchmal im Leben gelingt eben nicht alles.  Was ist es, dass Sie an der Erfüllung ihres Wunsches hindert? Was hält Sie davon ab, in Richtung Wunscherfüllung zu handeln ? Was ist es wirklich?  Finden Sie ihr entscheidendes, persönliches Hindernis … Dadurch, dass wir einen erfüllbaren Wunsch formuliert haben, haben wir die äußeren Hindernisse ja schon mit einbezogen … Der Witz ist, dass wir uns bei der Erfüllung unserer Träume nicht mehr selbst im Wege stehen ….  Die meisten Menschen empfinden es als erfüllend und erleichternd, wenn sie ihre persönliches Hindernis endlich gefunden haben ..
  4. Plan – Was können Sie tun um ihr Hindernis zu überwinden ?  Nennen Sie einen Gedanken, den Sie denken können, oder ein Verhalten, das Sie ausführen können, um dem Hindernis effektiv beizukommen.  Fallen Ihnen mehrere Dinge ein, nehmen Sie das vielversprechendste.  Halten Sie es vor ihrem geistigen Auge fest.  Dann überlegen Sie, wann und wo ihr Hindernis das nächste Mal auftauchen könnte  …  “ Wenn Hindernis X auftaucht, dann werde ich Gedanken oder Verhalten Y anwenden“ . Wiederholen Sie diesen Wenn-Dann-Plan in Gedanken.

 

Diese WOOP Methode wurde wieder und wieder auf verschiedensten Gebieten wissenschaftlich getestet,  im Buch finden sich viele erfolgreiche Studien und Beispiele,   in denen z.B.  die  Sportlichen Aktivitäten in Minuten pro Woche nach vier Monaten über doppelt so hoch waren als die einer Kontrollgruppe ohne WOOP.

Warum hilft diese Methode  ?   Zunächst hilft es,  sich von gar nicht erfüllbaren Wünschen schnell zu verabschieden und diese Energie zu sparen.   Nur positive zu denken verhindert, dass man aktiv wird, da das schöne Gefühl ja schon da ist. Die schwierig erfüllbaren Wünsche, sind machbar, wenn auch mit Anstrengungen,  das besondere an dieser WOOP Methode ist auch,  dass das Unterbewusstsein dabei hilft seine Ziele umzusetzen.

Jemand sagte zum Thema sinngemäß „Es nützt nichts nur positiv zu denken – man muss auch positiv handeln“  das trifft den Nagel auf den Kopf.

Am besten selbst das Buch kaufen und lesen,  ich kann es nur empfehlen !  Meines habe ich z.B. von  meiner Tochter und ihrem Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

Hello Again !

Nach einer längeren Pause habe ich wieder Lust  auf   „einfach-freuen“ .   Inzwischen war ich nicht ganz untätig und habe auf Instagram einen Fotoblog gemacht –  wer mag kann mich dort mal besuchen: DMEMOSS

lichtmaler-quad-mohn-biene

Jeanine Vahldiek – Interview

Der Auftritt der Jeanine Vahldiek Band war so toll, dass ich unbedingt noch mehr über die Band wissen musste – hier das erstes INTERVIEW auf dieser Webseite.  Die Fragen kann man sich denken –  hier nur die Original-Antworten von Jeanine :

  • Ja, manchmal wird tatsächlich vermutet, dass der Name holländisch ist. Davon weiss ich aber nichts genaues – ich stamme jedenfalls aus Berlin – seit Generationen 🙂
  • Nein, meine Eltern haben keine musikalischen Wurzeln. Ich würde jedoch sagen, dass ich dennoch meine Leidenschaft für Musik von meinem Vater geerbt habe, denn der hat mich immer früher mit in unseren Musikkeller genommen, hat die alten Platten aufgelegt und mich zum Zuhören und ‚Acht geben‘ auf den Text ermutigt… da wurde dann viel Beatles, Cat Stevens und Rock&Roll gehört…
  • Nach Australien sass ich Reihe 27c – hatte nur die Kohle für ein Ticket und konnte somit nicht Reihe 27 bis 10 buchen :)I
  • In China hatte ich 55 Schüler in jeder meiner sechsten Klassen, denen ich Englisch Unterricht gab. Die Schüler waren so um die 14 Jahre alt und die etwas ‚privilegierte‘ Oberschule konnte sich leisten immer mal wieder englisch sprachige Lehrer unterrichten zu lassen. Da war ich ein halbes Jahr.
  • Ich bin mit 23 Jahren nach Australien gegangen – nach meinem Orchesterstudium in Berlin (ja, ich bin in Berlin geboren – Neukölln und in Spandau gross geworden). Bin 8 Jahre in Australien geblieben, dann das 1/2 Jahr China, und dann die Zeit wieder in Berlin. Jetzt bin ich 36 – danke für das Kompliment… hi,hi! Schätze, das macht die gute Laune, dass man da jugendlich wirkt 🙂 Sternzeichen bin ich Widder.
  • Die letze Platte, die wir uns zugelegt haben war von ‚Caro Emerald‘. Kennst Du die? Total klasse! Ansonsten höre ich alles gerne, was einen inspirierenden Text gemischt mit handgemachter Musik verbindet. Ich mag Musik, wenn sie ‚echt‘ ist und mir was über die Gedanken der Musiker sagen will…
  • Nein, in China war ich alleine ohne Steffen. Ihn habe ich erst wieder in Berlin kennengelernt – allerdings auch 2009 🙂
  • Die Art und Weise Harfe zu spielen hab ich mir selbst ausgedacht… im Prinzip war mein Anliegen hauptsächlich, eine Bassstimme zu haben, um oben Melodie spielen zu können… dazwischen braucht man aber ja auch noch ein paar Harmonien, damit eine Art Teppich gelegt wird – den klampfe ich also auch noch zusammen 🙂
  • Unser Zusammentreffen war dann im Sommer 2009 bei einem ‚Klassik-meets-Pop-Orchetser‘, bei dem wir beide Aushilfe gemacht haben. Da gab es eine Probezeit, in der alle jeden Tag zusammen kommen, um zum Schluss ein paar Konzerte zu geben (MovieThemes usw). Da ich mir (in China auf der Brücke) überlegt hatte, dass ich als erstes einen Schlagzeuger brauche, damit es klar ist, dass ich jetzt keine Klassik mehr auf der Harfe spiele, war da Steffen ganz wunderbar. Da war ich gerade mal ein paar Wochen in Berlin und zack – gleich hab ich ihn kennengelernt 🙂 Er war zum Glück auch gerade auf der Suche nach einem eigenständigen Projekt, denn er hatte die Nase voll von 1000 verschiedenen Aushilfsjobs, die bei ihm allerdings seit dem Studium ganz vorzüglich funktioniert haben! Ich hatte das Glück, mir einen sehr gefragten selbstständigen Trommler geangelt zu haben. Er war auf der Suche nach einem Projekt, in das man Herzblut reinstecken kann und so richtig mit Leidenschaft dabei ist.
  • Ja, ist mit Knutschen 🙂 Lassen wir auf der Bühne nur nicht so raushängen… Caro Emerald finden wir also beide klasse 🙂
  • Ja, man kommt auch zu anderen Sachen… jetzt. Die ersten 4-5 Jahre haben wir nur durchgeackert und kaum was anderes gemacht. Zu Hause hingen wir ständig im ‚Büro‘, wie wir das nennen und haben uns um Auftritte und PR gekümmert. Inzwischen haben wir eine Basis aufgebaut, die man erweitern kann und wir haben nicht mehr das Gefühl, dass alles zusammen bricht, wenn man mal was anderes macht. Dafür haben wir sehr hart gearbeitet – aber immer mit guter Laune 🙂 Nun haben wir es geschafft, dass wir uns den Januar frei halten und Urlaub machen – wir erkunden immer ein Land nur mit Zelt und Rucksack in der Natur… letztes Jahr war Patagonien dran, diesen Januar geht es nach Costa Rica.
  • Komponieren tue ich irgendwie immer so ‚zwischendurch‘ – wenn mich eine Person oder Situation in irgendeiner Art und Weise so emotional berührt, dass ich das Erlebnis anders als nur durch ein Gespräch verarbeiten möchte… das Songschreiben dauert aber meist ’nur‘ 5 Minuten 🙂
  • Ja genau, das Arrangieren und Einstudieren ist genau das, was dann Zeit in Anspruch nimmt… da wird gefriemelt , bis es ’stimmig‘ ist… und dann geh ich zu Steffen, der dann seine Percussionsideen einbringt und dann wird wieder gefriemelt!! Meistens werden in diesem Zeitraum auch ein paar Takte gestrichen 🙂 Ich bin anscheinend ein Fan von (wie wir sie nennen:) ‚Extra-Takten‘, die ich hier und da einbaue, die aber total überflüssig sind… da ist Steffen immer belustigt und ruft: ‚Ah, wieder ein Extra-Takt‘ – brauchen wir den?‘ Hi,hi…
  • Ja, es gibt tatsächlich einige unveröffentlichte Songs… aber ob die dann auch zu richtigen Songs werden, weiss ich nicht. Man schreibt halt zwischendurch auch mal Käse, den man dann am nächsten Tag doof findet… ich hab ausserdem auch noch die Angewohnheit, nie die Musik aufzuschreiben… bei mir gibt es immer nur einen ersten Entwurf der Texte und sonst nichts. Wenn der Song am nächsten Tag also nicht mehr ‚in den Fingern‘ ist, dann hat er es nicht geschafft… 🙂 Ich bin da ziemlich hart.
  • Ja, die Texte der ersten beiden CD’s sind auf der Homepage zu finden – die Texte der dritten liegen bei der CD im Heftchen bei.
  • Ich war wohl schon immer ein grosser Verfechter von guter Laune. Aber im Leben passieren nun mal Dinge, die wirklich und wahrlich unschön sind und da hab ich für mich den richtigen Umgang mit diesen Situationen beigebracht. Es gibt in jeder Situation IMMER etwas schönes, egal wie gruselig… und sei es nur das Beobachten einer kleinen Ameise, die ein Krümelchen trägt… es ist alles eine Frage des Betrachtens…
  • Ja, Facebook mache ich selbst – und sehe das als Teil der ‚Fanpflege‘ und PR-Arbeit… Ich kann es aber nicht ausstehen und muss mich da auch sehr auf das ‚Betrachten‘ konzentrieren und den ganzen Schwachsinn ignorieren, der einem dort entgegen geschleudert wird… es gehört aber in diesen Zeiten nun mal zum Marketing und es wäre idiotisch, es nicht zu machen… wenn ich keine Band zu promoten hätte, wäre ich da nicht.
  • Buch: ich – alles von ‚Walter Moers‘ – vor allem die Übersetzungen von dem genialen Hildegunst von Mythenmetz (hab schon meine ganze Familie damit genervt, keiner mag es … hi,hi!) –  Steffen – alles von Dan Brown
  • Film: ich – ändert sich natürlich immer, aber im Moment wohl immer noch ‚Herr der Ringe‘ –  Steffen – The Commitments
  • Musiker: ich – ändert sich auch immer und kommt auf die Situation drauf an – jetzt, während ich dies schreib: James Hunter SIx  – Steffen – ‚alle guten Musiker‘
  • Nachspeise: ich bin überhaupt kein Nachspeise-Typ – ich bin mehr der Chips und Flips – Typ 🙂 –  Steffen – hmmmmmmm…. Schokopudding 🙂 Er ist der absolute Schlemmer-Schlabber-Süß-muss-es-sein-Typ! Da kommen wir uns echt nie in die Quere und er freut sich meist, dass er meine Portion mit essen kann 🙂
  • Danke für das Kompliment über You made it – nach Instrumental wird öfter mal gefragt… ich hatte bis jetzt noch keine Lust dazu 🙂 🙂

Dieses Interview mit Jeanine Vahgldiek erfolgte per Emails im Zeitraum bis zum 4.November.2015, im Anschluß an das Konzert in Bonndorf. Herzlichen Dank an Jeanine und Steffen für die tollen und ausführlichen Antworten !

Jeanine Vahldiek Band

In einer ruhigen Minute, die wie ein kleiner Zauber wirkt,habe ich hier still gesessen und mich nicht gefragt, was das bewirkt. Die Welt sich selber überlassen, auch wenn sie sicher irgendwo bebt.
Ich habe gewartet – bis ich bin – – … Ich habe gewartet – bis ich bin – – .
Auzug aus dem Lied Stille von Jeanine Vahldiek Band

Ein wunderschönes Konzert war das von Jeanine Vahldiek und ihrem Partner Stefan Haß im Paulinerheim in Bonndorf ( Freitag 16.10.2015).
Eigentlich war ich viel zu müde um weg zu gehen, aber da die Karte schon mal da war bin ich hin und wurde dort hell wach und total verzaubert von der für mich völlig neuen Art von Musik.

Was war es genau .. die schöne glasklare Stimme von Jeanine Vahldiek, die richtig guten Texte in Englisch und Deutsch, die Mischung aus Percussion und dem einmalige Harfenspiel ?
Wie soll man das beschreiben, es war nicht die klassische Art von Harfenmusik sondern einfach anders, modern, lebendig, fröhlich .. erfrischend anders.

Das Bild ist von der CD, die ich mitgenommen habe – mit Autogramm – nach dem Konzert habe ich durch diesen kurzen Augen-Blick in ihre großen Augen gemeint, neben der offensichtlich fröhlichen und optimistischen Jeanine auf der Bühne, eine nachdenkliche, sensible, introvertierte und auch so wundervolle Person erkannt zu haben ..
Geht es nicht jedem manchmal so, man erlebt etwas sehr schönes und freut sich darüber, gleichzeitig weiß man, dass sich das so wahrscheinlich nie mehr wiederholen wird und man wird gleichzeitig etwas traurig?

Die CD „A little Courage“ habe ich mir gestern während meiner Rennovierungsarbeiten den ganzen Tag angehört, die Musik wird einem überhaupt nicht langweilig, die kristallklaren Töne und besonderen Melodien sind einmalig. Nur schade, dass ich nicht gleich alle 3 CD’s mitgenommen habe.

Meine Lieblingsstücke auf dieser CD sind „Humor“ „Stille“ „You made it“ „Was man sagt“ .. aber eigentlich gefallen sie mir alle 🙂
Mehr über die Jenaine Vahldiek Band gibt es zum Beispiel hier : Jeanine-Vahldiek.COM und ein schönes Interview hier: Deutsche Mugge

Herbst

Erste-Apfelernte

passions-blume

Die Bäume verfärben sich und es duftet herrlich nach Herbst.   Wie im Frühling gibt es kalte Nächte und sonnige Tage,  man geniesst die wärmenden Sonnenstrahlen um so mehr.  Die Jahreszeit für alle Sinne.

Vor nicht ganz einem Jahr haben wir 2 Apfelbäume gepflanzt,  erst einen vom Gärtner in Hubertshofen bei Donaueschingen – davon sind die großen Äpfel – dann noch einen vom Baumarkt,  der mit den kleinen Äpfeln.  Und wir freuen uns so über unsere erste Ernte,  die größeren sind  schon richtig süß. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass wir im ersten Jahr schon Äpfel bekommen – eine Freude !

Nach der ‚Apfelernte‘ haben wir noch unsere Topfpflanzen vom Garten in den Keller gebracht und dabei diese wunderschöne Passionsblüte entdeckt, die sich im Weinlaub versteckt hatte – ist sie nicht traumhaft schön ?

Auf dem Weg ..

Verändert

Ich habe kein Ziel mehr,
aber ich bin
auf dem Weg

– und das ist,
was viel mehr
zählt für mich.

Tania Konnerth

Quelle:   Tanias-Newsletter-Mein-achtsames-Ich-Nr.73

Der sehr schöner Blog von Tania Konnerth:  Mein-achtsames-Ich.de

Schon seit ihrem früheren Projekt „Zeit zu Leben“ ,  aus dem sie irgendwann ausgestiegen ist,  haben Tanias Beiträge micht gefreut und mich immer wieder zum Nachdenken und Staunen gebracht.  Einfach schön ..

Heilen und Fasten

zum Film: Heilen und Fasten

Ein Film von Arte-TV über Heilfasten, interessant sind die  wieder aufgedeckten Erkenntnisse aus Rußland.

In ca. 70 % der Fälle werden Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Asthma und Diabetes durch einmalige Anwendung für Jahre geheilt.

Dr. Yuri Nikolayev  soll erstaunliche Erfolge bei  Depressiven,  Phobikern,  Zwangsstörungen und Schizophrenie erzielt haben.

Interessant ist auch wie lange ein Mensch ohne Essenauskommen kann. Das kann bis z.B. 40 Tage gehen. Grenze ist der Abbau der Muskeln, zu denen auch das Herz gehört ,ab einem bestimmten Grad erfolgt der Tod.

Das unterstützt auch die Ansicht, dass man Heilen kann indem man etwas weglässt, anstatt Medikamente zu verabreichen.

Erstaunlich  sind auch die neuesten Erfolge des Fastens beider Krebstherapie z.B. 5 Tage vor der Chemotherapie.

Die Gefahr der Magersucht sollte man bedenken und nicht ohne ärztliche Betreuung auf eigene Faust und über Tage fasten.