Kalt gebrühter Kaffee – Cold Brewed Coffee

 

Es sind ungefähr 30 Grad Hitze draußen und es soll diese Woche noch viel wärmer werden.   Was gibt es schöneres, als an den Kühlschrank zu gehen, seinen selbst kalt aufgegossenen Kaffee herauszunehmen,  einzuschenken und zu genießen ..

Ich kann mich einfach freuen ,  wenn etwas  viel einfacher geht als man es bisher gemacht hat.  Gut,  wenn es sogar noch  besseres wird und nichts oder wenig kostet –  so wie   bei diesem kalten gebrühten „Kalten Kaffee“ .

Alles  hat damit angefangen, dass ich vor einer Weile im TV von ein wenig  seltsamen Leuten gehört habe,  die ihr Kaffeepulver mit kaltem Wasser aufgießen und dabei das kalte Wasser  ganz langsam durch den Kaffeefilter tröpfeln lassen, von  24 Stunden und mehr war die Rede.   Das sollte einen  besonders   verträglichen und wunderbar aromatischen Kaffee geben.   Die gezeigte Apparatur dafür hätte  auch gut  in eine Drogenküche  gepasst.

Vor kurzem, auf einer Geschäftsreise,  sah ich an der Autobahnraststätte unter den üblichen Espresso und Cappuccino zum ersten Mal die Sorte „Cold Brewed Coffee“ im Angebot.    Das musste ich gleich probieren !  Es war sehr warm an dem Tag.   Die Verkäuferinnen mussten sich kurz beraten,  das hatten wohl noch nicht so viele Leute  bestellt.  Schließlich gingen sie an den Kühlschrank und holten eine Karaffe mit kaltem Kaffee heraus.  Sie füllten ein 0,3l Glas zur Hälfte mit dem Konzentrat und den Rest mit Eiswürfeln und Eiswasser auf  ..

Ein tolles Geschmackserlebnis –  es schmeckte wie  Mokka-Eis – ich hatte schon lange nichts mehr so erfrischendes und leckeres getrunken –  Der Hammer !

Nach einigem  Googeln und  Experimentieren bin ich auf folgendes einfaches Rezept gekommen und hier präsentiere ich das ..

EINFACH-FREUEN Rezept für  Cold-Brewed-Coffee 

  •   Man nehme eine Kanne mit  mindestens 0,75 Liter Fassungsvermögen
  •   Man gebe 7 gehäufte Esslöffel Kaffeepulver in die Kanne
  •   Man fülle das ganze mit kaltem Wasser auf
  •   Ein paar Mal kräftig rühren
  •   12 Stunden stehen lassen, bei normaler Raumtemperatur,  in der Küche ..
  •   z.B.  abends um 7 ansetzen, morgens um 7 fertig oder umgekehrt
  •   Nach 12 Stunden noch einmal kräftig rühren
  •   Man nehme eine  Kaffeekanne mit Kaffeefilter
  •   Und filtere die gerührte Kaffeemischung einfach durch
  •   Am Anfang geht es schnell,  zumindest bis der Filter zu ist, dann  einfach stehen lassen bis alles durch ist
  •   Das Ganze kommt in eine  0,75 Liter Flasche,  den fehlenden Rest an Flüssigkeit mit kaltem Wasser auffüllen
  •   In den Kühlschrank stellen,  neben die Milch 😉
  •   Abends,wie heute, erhitzt heimkommen
  •   An den Kühlschrank gehen
  •   Das 0,3 Liter Trinkglas halb mit dem kalten Kaffee füllen
  •   Den Rest mit eiskaltem Leitungswasser oder Eiswürfel füllen
  •   Dann einfach genießen und  Einfach-Freuen 🙂

Nach ein paar Mal  geht das sehr einfach.  Man braucht keine besondere Ausrüstung – das gefällt mir besonders .

Hab schon verschiedene Kaffeesorten ausprobiert, es ist überraschend was es  für Unterschiede gibt,  nicht immer ist der teurere Kaffee besser –  alleine das Ausprobieren  macht schon Spaß.

Es schmeckt  mir wie es ist,  ohne Zucker oder weitere Zutaten,  praktisch Null Kalorien. Das Kaffee-Konzentrat kann ruhig eine Woche im Kühlschrank stehen, bei mir hält das allerdings  nicht solange 😉  ..

Am besten gleich mal selbst probieren !

 

WOOP – Gute Vorsätze einhalten und Wünsche erfüllen

Buch Gabriele Oettingen - Die Psychologie des Gelingens
Gabriele Oettingen – Die Psychologie des Gelingens

Gabriele Oettingen ist Psychologieprofessorin und hat sich zusammen mit ihren Kollegen über 10 Jahre wissenschaftlich damit beschäftigt, warum Positives Denken alleine eher schadet,  wenn man sich Träume erfüllen will oder wenn man seine guten Vorsätze einhalten will.

Wer kennt nicht die guten Vorsätze und Träume die ganz viele Menschen haben –  spontan meine ich sind das häufig z.B:

  • Wieder gesund werden oder das Leben erträglicher  werden lassen
  • Freunde finden und behalten
  • Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen
  • Gesünder Leben
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Gewicht reduzieren – Abnehmen
  • Sport treiben
  • Sparen
  • Sich weiterbilden –  etwas lernen
  • Seinen Traumpartner finden oder behalten
  • Seinen Traumberuf ausüben
  • Sich schlechte Gewohnheiten abgewöhnen
  • Sich von Ängsten befreien
  • Sich selbständig machen

Die Welle an Wünsche-Büchern ist lange vorbei –  die haben wohl in den allermeisten Fällen nicht funktioniert.   Gabriele Oettingen hat mit Kollegen dieses Thema wissenschaftlich untersucht und auf Basis der zahlreichen Versuchsreihen wurde eine neue Methode entwickelt,  die prägnant  mit WOOP  abgekürzt wird.

WOOP steht für :

  1.  Wish –   Wunsch
  2.  Outcome – Ergebnis
  3.  Obstacle – Hindernis
  4.  Plan

Praktisch sieht das so aus  ( Quelle Buch „Gabriele Oettingen – Die Psychologie des Gelingens“  Seite 174ff ) :

  1.  Wunsch – Entspannen Sie sich,  atmen Sie tief durch und denken Sie an einen Wunsch aus ihrem Privat- oder Berufsleben, an etwas , das Ihnen am Herzen liegt, aber eine gewisse Herausforderung für Sie darstellt. Es soll ein Wunsch sein, von dem Sie glauben, das Sie ihn sich innerhalb eines gewissen Zeitrahmens erfüllen können …
  2. Ergebnis – Wie sieht das bestmögliche Ergebnis aus, das Sie sich von der Erfüllung ihres Wunsches  oder von der Lösung  Ihres Problems erhoffen?  .. halten Sie es sich innerlich vor Augen .. stellen Sie sich das Ergebnis so lebendig wie möglich vor. Lassen Sie ihren Phantasien freien Lauf..
  3. Hindernis –  .. das Hindernis, das der Wunscherfüllung im Wege steht.  Manchmal im Leben gelingt eben nicht alles.  Was ist es, dass Sie an der Erfüllung ihres Wunsches hindert? Was hält Sie davon ab, in Richtung Wunscherfüllung zu handeln ? Was ist es wirklich?  Finden Sie ihr entscheidendes, persönliches Hindernis … Dadurch, dass wir einen erfüllbaren Wunsch formuliert haben, haben wir die äußeren Hindernisse ja schon mit einbezogen … Der Witz ist, dass wir uns bei der Erfüllung unserer Träume nicht mehr selbst im Wege stehen ….  Die meisten Menschen empfinden es als erfüllend und erleichternd, wenn sie ihre persönliches Hindernis endlich gefunden haben ..
  4. Plan – Was können Sie tun um ihr Hindernis zu überwinden ?  Nennen Sie einen Gedanken, den Sie denken können, oder ein Verhalten, das Sie ausführen können, um dem Hindernis effektiv beizukommen.  Fallen Ihnen mehrere Dinge ein, nehmen Sie das vielversprechendste.  Halten Sie es vor ihrem geistigen Auge fest.  Dann überlegen Sie, wann und wo ihr Hindernis das nächste Mal auftauchen könnte  …  “ Wenn Hindernis X auftaucht, dann werde ich Gedanken oder Verhalten Y anwenden“ . Wiederholen Sie diesen Wenn-Dann-Plan in Gedanken.

 

Diese WOOP Methode wurde wieder und wieder auf verschiedensten Gebieten wissenschaftlich getestet,  im Buch finden sich viele erfolgreiche Studien und Beispiele,   in denen z.B.  die  Sportlichen Aktivitäten in Minuten pro Woche nach vier Monaten über doppelt so hoch waren als die einer Kontrollgruppe ohne WOOP.

Warum hilft diese Methode  ?   Zunächst hilft es,  sich von gar nicht erfüllbaren Wünschen schnell zu verabschieden und diese Energie zu sparen.   Nur positive zu denken verhindert, dass man aktiv wird, da das schöne Gefühl ja schon da ist. Die schwierig erfüllbaren Wünsche, sind machbar, wenn auch mit Anstrengungen,  das besondere an dieser WOOP Methode ist auch,  dass das Unterbewusstsein dabei hilft seine Ziele umzusetzen.

Jemand sagte zum Thema sinngemäß „Es nützt nichts nur positiv zu denken – man muss auch positiv handeln“  das trifft den Nagel auf den Kopf.

Am besten selbst das Buch kaufen und lesen,  ich kann es nur empfehlen !  Meines habe ich z.B. von  meiner Tochter und ihrem Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

Jeanine Vahldiek – Interview

Der Auftritt der Jeanine Vahldiek Band war so toll, dass ich unbedingt noch mehr über die Band wissen musste – hier das erstes INTERVIEW auf dieser Webseite.  Die Fragen kann man sich denken –  hier nur die Original-Antworten von Jeanine :

  • Ja, manchmal wird tatsächlich vermutet, dass der Name holländisch ist. Davon weiss ich aber nichts genaues – ich stamme jedenfalls aus Berlin – seit Generationen 🙂
  • Nein, meine Eltern haben keine musikalischen Wurzeln. Ich würde jedoch sagen, dass ich dennoch meine Leidenschaft für Musik von meinem Vater geerbt habe, denn der hat mich immer früher mit in unseren Musikkeller genommen, hat die alten Platten aufgelegt und mich zum Zuhören und ‚Acht geben‘ auf den Text ermutigt… da wurde dann viel Beatles, Cat Stevens und Rock&Roll gehört…
  • Nach Australien sass ich Reihe 27c – hatte nur die Kohle für ein Ticket und konnte somit nicht Reihe 27 bis 10 buchen :)I
  • In China hatte ich 55 Schüler in jeder meiner sechsten Klassen, denen ich Englisch Unterricht gab. Die Schüler waren so um die 14 Jahre alt und die etwas ‚privilegierte‘ Oberschule konnte sich leisten immer mal wieder englisch sprachige Lehrer unterrichten zu lassen. Da war ich ein halbes Jahr.
  • Ich bin mit 23 Jahren nach Australien gegangen – nach meinem Orchesterstudium in Berlin (ja, ich bin in Berlin geboren – Neukölln und in Spandau gross geworden). Bin 8 Jahre in Australien geblieben, dann das 1/2 Jahr China, und dann die Zeit wieder in Berlin. Jetzt bin ich 36 – danke für das Kompliment… hi,hi! Schätze, das macht die gute Laune, dass man da jugendlich wirkt 🙂 Sternzeichen bin ich Widder.
  • Die letze Platte, die wir uns zugelegt haben war von ‚Caro Emerald‘. Kennst Du die? Total klasse! Ansonsten höre ich alles gerne, was einen inspirierenden Text gemischt mit handgemachter Musik verbindet. Ich mag Musik, wenn sie ‚echt‘ ist und mir was über die Gedanken der Musiker sagen will…
  • Nein, in China war ich alleine ohne Steffen. Ihn habe ich erst wieder in Berlin kennengelernt – allerdings auch 2009 🙂
  • Die Art und Weise Harfe zu spielen hab ich mir selbst ausgedacht… im Prinzip war mein Anliegen hauptsächlich, eine Bassstimme zu haben, um oben Melodie spielen zu können… dazwischen braucht man aber ja auch noch ein paar Harmonien, damit eine Art Teppich gelegt wird – den klampfe ich also auch noch zusammen 🙂
  • Unser Zusammentreffen war dann im Sommer 2009 bei einem ‚Klassik-meets-Pop-Orchetser‘, bei dem wir beide Aushilfe gemacht haben. Da gab es eine Probezeit, in der alle jeden Tag zusammen kommen, um zum Schluss ein paar Konzerte zu geben (MovieThemes usw). Da ich mir (in China auf der Brücke) überlegt hatte, dass ich als erstes einen Schlagzeuger brauche, damit es klar ist, dass ich jetzt keine Klassik mehr auf der Harfe spiele, war da Steffen ganz wunderbar. Da war ich gerade mal ein paar Wochen in Berlin und zack – gleich hab ich ihn kennengelernt 🙂 Er war zum Glück auch gerade auf der Suche nach einem eigenständigen Projekt, denn er hatte die Nase voll von 1000 verschiedenen Aushilfsjobs, die bei ihm allerdings seit dem Studium ganz vorzüglich funktioniert haben! Ich hatte das Glück, mir einen sehr gefragten selbstständigen Trommler geangelt zu haben. Er war auf der Suche nach einem Projekt, in das man Herzblut reinstecken kann und so richtig mit Leidenschaft dabei ist.
  • Ja, ist mit Knutschen 🙂 Lassen wir auf der Bühne nur nicht so raushängen… Caro Emerald finden wir also beide klasse 🙂
  • Ja, man kommt auch zu anderen Sachen… jetzt. Die ersten 4-5 Jahre haben wir nur durchgeackert und kaum was anderes gemacht. Zu Hause hingen wir ständig im ‚Büro‘, wie wir das nennen und haben uns um Auftritte und PR gekümmert. Inzwischen haben wir eine Basis aufgebaut, die man erweitern kann und wir haben nicht mehr das Gefühl, dass alles zusammen bricht, wenn man mal was anderes macht. Dafür haben wir sehr hart gearbeitet – aber immer mit guter Laune 🙂 Nun haben wir es geschafft, dass wir uns den Januar frei halten und Urlaub machen – wir erkunden immer ein Land nur mit Zelt und Rucksack in der Natur… letztes Jahr war Patagonien dran, diesen Januar geht es nach Costa Rica.
  • Komponieren tue ich irgendwie immer so ‚zwischendurch‘ – wenn mich eine Person oder Situation in irgendeiner Art und Weise so emotional berührt, dass ich das Erlebnis anders als nur durch ein Gespräch verarbeiten möchte… das Songschreiben dauert aber meist ’nur‘ 5 Minuten 🙂
  • Ja genau, das Arrangieren und Einstudieren ist genau das, was dann Zeit in Anspruch nimmt… da wird gefriemelt , bis es ’stimmig‘ ist… und dann geh ich zu Steffen, der dann seine Percussionsideen einbringt und dann wird wieder gefriemelt!! Meistens werden in diesem Zeitraum auch ein paar Takte gestrichen 🙂 Ich bin anscheinend ein Fan von (wie wir sie nennen:) ‚Extra-Takten‘, die ich hier und da einbaue, die aber total überflüssig sind… da ist Steffen immer belustigt und ruft: ‚Ah, wieder ein Extra-Takt‘ – brauchen wir den?‘ Hi,hi…
  • Ja, es gibt tatsächlich einige unveröffentlichte Songs… aber ob die dann auch zu richtigen Songs werden, weiss ich nicht. Man schreibt halt zwischendurch auch mal Käse, den man dann am nächsten Tag doof findet… ich hab ausserdem auch noch die Angewohnheit, nie die Musik aufzuschreiben… bei mir gibt es immer nur einen ersten Entwurf der Texte und sonst nichts. Wenn der Song am nächsten Tag also nicht mehr ‚in den Fingern‘ ist, dann hat er es nicht geschafft… 🙂 Ich bin da ziemlich hart.
  • Ja, die Texte der ersten beiden CD’s sind auf der Homepage zu finden – die Texte der dritten liegen bei der CD im Heftchen bei.
  • Ich war wohl schon immer ein grosser Verfechter von guter Laune. Aber im Leben passieren nun mal Dinge, die wirklich und wahrlich unschön sind und da hab ich für mich den richtigen Umgang mit diesen Situationen beigebracht. Es gibt in jeder Situation IMMER etwas schönes, egal wie gruselig… und sei es nur das Beobachten einer kleinen Ameise, die ein Krümelchen trägt… es ist alles eine Frage des Betrachtens…
  • Ja, Facebook mache ich selbst – und sehe das als Teil der ‚Fanpflege‘ und PR-Arbeit… Ich kann es aber nicht ausstehen und muss mich da auch sehr auf das ‚Betrachten‘ konzentrieren und den ganzen Schwachsinn ignorieren, der einem dort entgegen geschleudert wird… es gehört aber in diesen Zeiten nun mal zum Marketing und es wäre idiotisch, es nicht zu machen… wenn ich keine Band zu promoten hätte, wäre ich da nicht.
  • Buch: ich – alles von ‚Walter Moers‘ – vor allem die Übersetzungen von dem genialen Hildegunst von Mythenmetz (hab schon meine ganze Familie damit genervt, keiner mag es … hi,hi!) –  Steffen – alles von Dan Brown
  • Film: ich – ändert sich natürlich immer, aber im Moment wohl immer noch ‚Herr der Ringe‘ –  Steffen – The Commitments
  • Musiker: ich – ändert sich auch immer und kommt auf die Situation drauf an – jetzt, während ich dies schreib: James Hunter SIx  – Steffen – ‚alle guten Musiker‘
  • Nachspeise: ich bin überhaupt kein Nachspeise-Typ – ich bin mehr der Chips und Flips – Typ 🙂 –  Steffen – hmmmmmmm…. Schokopudding 🙂 Er ist der absolute Schlemmer-Schlabber-Süß-muss-es-sein-Typ! Da kommen wir uns echt nie in die Quere und er freut sich meist, dass er meine Portion mit essen kann 🙂
  • Danke für das Kompliment über You made it – nach Instrumental wird öfter mal gefragt… ich hatte bis jetzt noch keine Lust dazu 🙂 🙂

Dieses Interview mit Jeanine Vahgldiek erfolgte per Emails im Zeitraum bis zum 4.November.2015, im Anschluß an das Konzert in Bonndorf. Herzlichen Dank an Jeanine und Steffen für die tollen und ausführlichen Antworten !

Liebesbrief

* Original vom 11.November.2014 –  nur die Nachnamen wurden verdeckt.

Sind solche Liebesbriefe nicht  herrlich ?   –  Einfach selbst mal wieder einen schreiben !

Ist Talent angeboren ?

Herbst – die Tage werden wieder ruhiger, man kommt wieder zum Nachdenken. Vor kurzem war ich auch wieder auf der Plattform  Das Abenteuer Leben , dort gibt es jede Menge guter Podcasts.
Der neuste Podcast von Roland Koch-Wichmann einem Führungskräftetrainer  geht darum, ob Talent angeboren ist. Anlass zum Beitrag war das Buch Talent Code von Daniel Coyle

Talent ist eben nicht unbedingt angeboren. Vereinfacht gesagt man kann vieles erreichen, wenn man nur ausreichend und vor allem richtig übt.  Supertalente wie Mozart und  Boris Becker haben einfach schon sehr früh mit Üben angefangen. „Deep Practicing“  ist das Stichwort – richtiges Üben das ist wohl das Entscheidende.

Sicher ist nicht alles erreichbar was man sich wünschen kann,  aus mir wird kein guter Hochspringer mehr, lange Beine wären  da schon von Vorteil – vieles andere ist für mich erreichbar, auch jetzt noch mit über 50 Jahren.

Ein paar Volksweisheiten sagen schon vieles. Man hat es schon geahnt,  ohne Fleiß kein Preis.  Am meisten lernt man aus Fehlern. Früh übt sich, was ein Meister werden will.  Man muss an seine Grenzen gehen, um darüber hinaus zu wachsen.  Durchhaltevermögen ist wichtig. Man schaut es sich bei einem Meister seines Faches ab,   neudeutsch „Best Practicing“ .  Nur ein Spruch hat mich schon immer aufgeregt, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr – das ist sooo falsch !

Das Buch Talent Code ist aus 2009,   dieses Jahr ist eine Ergänzung dazu erschienen : Talent to Go – 52 Tipps für mehr Erfolg im Leben.

Für einen Vorgeschmack einfach mal nach „Little book of Talent Tip“ auf Youtube  suchen .

Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem was ich kann,  aber ich würde gerne besser zeichnen können oder gerne schön schreiben,  auch handwerkliche Arbeiten machen mir Spaß und mit Übung ist da vieles möglich 🙂

Pflaumenkonfitüre / Zwetschgenkonfitüre

Die Sonne lässt den Garten nochmal richtig aufblühen ..
Pflaumenkonfitüre und der Gußeiserner Topf von der Ur-Ur-Großmutter

Die Pflaumenbäume hatten dieses Jahr soviele Früchte, dass die Äste gestützt werden mussten .   Wir haben einen Korb voller süßer Pflaumen oder Zwetschgen wie es hier im badischen heißt geschenkt bekommen.

Dann war noch der alte eiserne  Topf von der Großmutter, die ihn auch schon von der Ur-Großmutter bekommen hatte – eigentlich macht man heutzutage gar keine Marmelade mehr selbst – wir haben es zum ersten Mal probiert es war ganz einfach und  hat viel Spaß gemacht !

Rezept für Pflaumenkonfitüre oder Zwetschgenkonfitüre

  • Pflaumen oder Zwetschgen waschen, trocknen, entsteinen und in Stücke schneiden
  • pro 1kg Früchte einen halben Teelöffel Zimt
  • pro 1kg Früchte einen halben Teelöffel Ingwerpulver
  • pro 1kg Früchte  1kg  Gelierzucker
  • Früchte mit Zimt, Ingwer und Gelierzucker verrühren
  • Im Topf über Nacht im kühlen Raum ziehen lassen
  • Unter Rühren zum Kochen bringen und 4 Minuten kochen lassen
  • Die gereinigten  Gläser heiß ausspülen oder auskochen
  • Die Konfitüre in die Gläser einfüllen und Deckel verschließen

Schon lange habe ich mich nicht mehr so gefreut.  Meine Frau hat mich damit überrascht,  in der ganzen Küche hat es so lecker gerochen,  wunderschönen Gefühle aus meiner Kindheit sind wieder aufgetaucht – Erinnerungen an unsere Omas.

Zum Frühstück gibt es jetzt wunderbar leckere  Pflaumenkonfitüre,  selbstgemacht – ein Genuss !

Bernstein

Schon als kleiner Bub haben mich Steine fasziniert,  anstatt in den Kindergarten ging ich oft zum Steine sammeln.   Die Lederhosen, die ich im Sommer immer anhatte, waren auf dem Heimweg immer schwer beladen und hingen dadurch oft auf  Halbmast. Auf dem Schreibtisch und im Bücherregal liegen bei mir immer noch schöne Steine, die ich abwechselnd auch mal in der Hosentasche trage.   Seit ein paar Jahren trage ich auch einen Bernsteinanhänger um den Hals,  mit dem ich mich einfach noch ein bisschen wohler fühle.

Als unsere Kinder noch klein waren, haben wir aus dem Urlaub mindestens einen kleinen Eimer Steine als Souvenir mit nach Hause genommen, irgendwie muss sich das vererbt haben.

Jetzt habe ich wieder einen neuen herrlichen Bernstein gefunden,  nicht auf einem unserer Schwarzwaldwege, aber auf Ebay. Direkt aus Litauen stammt er, da wo man Bernstein am Strand findet.  Wie man sieht hat er heute  in der Frühlingssonne richtig gefunkelt,  vielleicht gibt er ja später einen Teil dieser „Sonnenengergie“ wieder ab .. man weiß es nicht.

Hinter dem Burnout liegt das Paradies

Hinter dem Burnout liegt das Paradies, ich hab es gesehen, es ist schöner als Paris, ich hab ne 3 Zimmer Wohnung umsonst, am Rande der Galaxie …

Hab ich im Schweizer Radio gestern gehört und mich halb tot gelacht  – tolles Lied,  mit Nachwirkungen 🙂

Hinter dem Burnout liegt das Paradies von Flo Mega

Tiroler Roulette

Tiroler Roulette

Beim Entrümpeln haben wir dieses alte Tiroler Roulette wieder gefunden und dieses Spiel war der Hit am Heiligen Abend und an Sylvester.  Ganz einfach und super lustig.   So geht es :

  • Man legt die 6 Kugeln ( 4 weisse, 1 rote und 1 grüne) in die Mitte des Spieltellers
  • Man bringt den Kreisel in deren Nähe in Drehung
  • Dadurch werden die Kugeln über den ganzen Teller geschleudert
  • Manche bleiben in den Kulen liegen, mit Glück treffen manche die Aussenecken
  • Die von den Kugeln erreichten Zahlen werden zusammengezählt
  • Die weißen Kugeln zählen einfach
  • Die rote Kugel zählt doppelt
  • Die grüne Kugel zählt negativ, diese Zahl wird abgezogen
  • Fliegt eine Kugel raus darf man sie wieder zurück legen, solange der Kreisel dreht
  • Wer zuerst 1000 Punkte erreicht hatte hat gewonnen

Wir waren bis zu acht  Erwachsene und hatten schon lange nicht mehr soviel Spaß beim Spielen,  die Zeit verging im Nu.

Für kleine Kinder ist das Spiel nicht geeignet,  die Kugeln könnten verschluckt werden.  Zum Rechnen lernen für Schulkinder aber bestimmt super.

Hab mal geschaut, es gibt es noch als Billigversion ua.  bei Ebay  oder  auch das hochwertige Original  von  MESPI zB. bei Amazon.

Unser Hochbeet Teil 2

Unsere Riesen-Zucchini

Unser erster Versuch mit einem Hochbeet ( siehe weiter unten )  hat mehr oder weniger gut geklappt.  Wir konnten einige Salatköpfe, Petersilie und Kräuter ernten.

Dann haben die Nacktschnecken den Weg hoch in das Beet gefunden – jeden Morgen absammeln ..

Dann haben Rosenkohl und Zuccini das Beet quasi übernommen und die restlichen Pflanzen ziemlich vedrängt.  Der Rosenkohl ist nun bereits über Augenhöhe …

Beim nächsten Mal wollen wir weniger dicht pflanzen und auf die Größe der späteren Pflanzen achten, vielleicht nur Kräuter und Salat.

Eine große Freude war die Entdeckung dieser Riesenzucchini in dem ganzen Blätterurwald:

  • Riesen-Zucchini
  • Länge :  44 cm
  • Gewicht: 2157 Gramm
  • Max. Durchmesser ca. 10cm
  • Max. Umfang 35cm

Wir hoffen die Zucchini schmeckt auch so gut wie sie aussieht – morgen gibt es  eine  Zucchini-Reispfanne 🙂