Grüne Smoothies

Endlich habe ich mich an grüne Smoothies gewagt und sie schmecken herrlich.  Hier auf dem Bild als Beispiel frischen Spinat in Wasser pur oben ( da riecht das Ganze für mich dann nach etwas zwischen frisch gemähtem Gras  und frisch gehobelter Salatgurke )  und unten dann dassselbe mit ein wenig Banane gemixt super fluffig,  gut riechend  und super lecker  !

Das Rezept für diesen Spinat-Smoothie:

  • 0,25l   Wasser – nicht zu kalt, etwa Raumtemperatur
  • 1 bis 2  Hand voll Spinatblätter – hier Biospinat  aus dem Edeka
  • wer’s mag etwa 5 bis 10 Kümmelkörner
  • erst das für sich alleine vermixen – siehe Bild1
  • eine halbe kleine Banane dazu mixen
  • das ganze passt genau in ein 0,33l Glas – siehe Bild2

Das grüne Chlorophyll dh.  das Blattgrün ist in dieser Form sehr bekömmlich und bläht überhaupt  nicht. Es bringt den Stoffwechsel in Schwung und hilft dem Körper die freien Radikalen unschädlich zu machen – eigentlich egal wie und warum es funktioniert, danach fühlt man sich auf jeden Fall sehr wohl und erfrischt!

Womit man noch grüne Smoothies machen kann :

  • Alle Blattsalate
  • Rucola
  • Grünkohl
  • Petersilie
  • Dill
  • Portulak
  • Borretsch
  • Minze
  • Zitronenmellisse
  • alle essbaren Wild- und Heilkräuter

Nur die Blätter von:

  • Wirsing
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • Mangold
  • Melde
  • Spinat
  • Staudensellerie

Zum versüßen kann man neben Bananen auch anderes Obst nehmen.

NICHT FÜR SMOOTHIES GEEIGNET da blähend sind:

  • Erbsen
  • Mais
  • Möhren
  • Rettich
  • Rote Beete
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Weißkohl
  • Rosenkohl

Neben eigenen Versuchen, Quelle:  Ratgeber Frau und Familie Natur  Nr.6/2012

Mit Smoothies bin ich schon lange am experimentieren  –  einfach in das Suchfeld oben  Smoothies eingeben, dann findet man die älteren Beiträge.

Teilzeit-Veganer

Peacefood – Fortsetzung-

Nach reiflicher Überlegung hab ich mir vorgenommen erst mal ganz langsam anzufangen. Soweit es unproblematisch ist werde ich vegan essen, das ist beim Frühstück und beim Abendessen ganz einfach.

In Gesellschaft dh. zum Mittagessen bei Oma oder mit der Familie werde ich auch mal Fleisch essen, nicht in riesen Mengen, eben normal wenig. Sonst wird mir das zu stressig,  mit Gewalt geht das nicht.

3 Mahlzeiten am Tag, 21 Mahlzeiten die Woche, davon maximal 5  nicht vegan, das ist eine Reduzierung um fast 80% – Teilzeit-Veganer das ist doch schon mal was, oder ?

Viele Vorhaben und Dinge scheitern einfach daran, dass man unbedingt 100% perfekt sein will – das geht sehr oft schief.

Peacefood

Der  neuesten Talkreich Talk von Alexandra Schmid mit Rüdiger Dahlke hat  meine Grundfeste ziemlich erschüttert und mich sehr nachdenklich gemacht.

In Rüdiger Dahlkes neuestem Buch Peacefood plädiert dieser für eine vegane Ernährung dh.  ohne Fleisch,  ohne Milch und Milchprodukte,  ohne Ei und Eiprodukte.  Er behauptet, dass ua. die folgenden Zivilisationskrankheiten durch Tierproteine verursacht werden  :

  • Krebs
  • Prostatakrebs
  • Alzheimer
  • Herzkrankheiten und Herzinfarkte
  • Allergien
  • Osteoporose
  • Diabetes

Der Arzt stützt diese Behauptungen auf neue wissenschaftliche Studien.  So würden Milchprodukte zB. die Osteoporose nicht verhindern sonder geradezu fördern.

Umgekehrt könne man viele dieser Krankheiten durch eine vegane Ernährung heilen oder verhindern.  Blutgefäße würden wieder durchlässiger, die Durchblutung verbessert.

Bisher habe ich eigentlich gedacht mich relativ gesund zu ernähren, wenig Fleisch,  aber viele Milchprodukte  wie  Frühstücksmüsli mit Milch,  Butter,  Käse und Joghurt in Mengen.

Vegan bedeutet auch Eiernudeln wie Spätzle ,  Omlette,  Kuchen und alle anderen Produkte die Ei enthalten wären gestrichen.

Ein Leben ohne all diese Speisen kann ich mir nur schwer vorstellen –   zumindest könnte man versuchen diese  zu reduzieren.

Ich muss das Buch Peacefood auf jeden Fall mal selbst lesen und  viel nachdenken ..

Galina Shatalova – Der richtige Weg

Galina Schatalova ist laut einer Meldung auf iher  Webseite  Shatalova.ru leider am 14.Dezember.2011 im Alter von 95 Jahren verstorben.   Sie war Wissenschaftlerin und Neurochirurgin.

Um diese Zeit hatte ich mir gerade die beiden Bücher besorgt  „Wir fressen uns zu Tode“  und „Heilkräftige Ernährung“.  Alleine der reißerische Titel „Wir fressen uns zu Tode“ hat mich davon abgehalten das Buch früher zu lesen,  der stammt aber nicht von Galina sondern wohl vom deutschen Verlag.  Der Originaltitel lautet „Der richtige Weg“.

Die Kernpunkte ihrer Methode :

  • Artgerechte Ernährung,  Heilkräftige Ernährung
  • Richtiges Atmen, Bewegung und Abhärtung
  • Eine Positive Grundeinstellung

Die Artgerechte Ernährung für den Menschen nach Shatilova – Auszug:

  • Kein Fleisch
  • Kein Brot
  • Kein Zucker,  Kein Salz
  • Obst,  Früchte, Säfte,  Salate, Sprossen, Vollkorn, Tees,  Honig ..
  • Viel weniger Kalorien als üblich  zB.  400 kcal pro Tag
  • Möglichst naturbelassene, vollständige,  komplette Nahrungsmittel
  • Nichts über 100°C erhitzen,  nichts aufwärmen
  • Beispiel Kartoffel mit Schale essen , regt  Selbstverdauung an
  • Einmal am Tag essen  zB.  am Mittag

Galina Shatalova hat immer Wert darauf gelegt, dass ihre Methode wissenschaftlich untermauert ist,  und das es für die Heilung über die Ernährung keine festes allgemeingültiges Rezept gibt,  sondern der Einzelfall berücksichtigt werden muss.

Etwas gewagt erscheint mir ihre Hypothese,  dass der Mensch aus dem Luftstickstoff selbst Nahrung generieren kann zB. mit Hilfe von Bakterien – das wäre aber auch eine Erklärung wie bestimmte Indische Yogis angeblich ohne Nahrung existieren können –  durchaus denkbar.  (*  das scheint doch zu stimmen, siehe hierzu auch ein Kommentar vom 6.2.2013)

Es wird von verschiedenen Versuchen berichtet zB. von Wüsten-Marathons in grossen Gruppen mit Leuten die sich nur nach dieser Methode ernährt haben sollen.

In den Büchern werden einige Heilerfolge erwähnt.   Hoffnungslos Kranke, die von der Schulmedizin schon aufgegeben wurden,  wurden durch die Shatalova-Methode wieder vollständig gesund.

Von Anfang an richtig ernährt könne der Mensch durchaus 150 Jahre alt werden.